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Zeitgemäße Feuerstätten in Übersicht.

 

Heute kann man Feuerstätten grundlegend in drei Arten unterscheiden. Diese sind die Grundofen, Kaminöfen und Heizkamine.

 

  • Der Grundofen ist selbstverständlich der Klassiker und in Kombination mit moderner Technik hat er eine zweite Geburt erlebt.

Dieser durch eine fachmännische Kaminbaufirma in aufwendiger Handarbeit aus feuerfesten Ziegeln (Schamottestein) gemauerte Ofen, wird zum Markenzeichen des Hauses und der Stolz eines jeden Besitzers. Eine besonders kunstvolle Art des Grundofens bildet der mit Kacheln verkleidete Kachelofen, da es liebevoll gearbeitete Einzelstücke sind.

Eine kostengünstige Möglichkeit zu einem Kachelofen zu kommen, ist diesen als Bausatz zu bestellen. Mit einigem handwerklichem Geschick und einer guten Bauleitung ist man in der Lage, selber eine Aufstellung zu meistern.

Je nach Größe und Ausführung eines Kachelofens kann man das ganze Haus beheizen.

 

  • Der Heizkamin ist eine weitere Entwicklung eines offenen Kamins. Hier wird ein Heizeinsatz aus feuerfestem Stahl, oder Gusseisen gebaut. Dieser Einsatz bildet  einen geschlossenen Feuerraum. In vielen Fällen mit einer großen Glasscheibe ausgestattet. Diese Konstruktionsvariante der Öfen sorgt für eine Schadstoffarme Verbrennung des Brennmaterials bei optimaler Energieausbeute und man kann durch die Scheibe das faszinierende Spiel des Feuers betrachten.

Dazu fallen die Anschaffungskosten eines Heizkamins im Vergleich zu einem Kachelofen weitaus geringer aus.

 

  • Die einfachste aller Möglichkeiten zu einem Ofen zu kommen ist die Anschaffung eines Kaminofens. Man kann Grundsätzlich in jedem Haus, oder Wohnung einen Kaminofen aufbauen, voraussetzt es ist ein geeigneter Schornstein vorhanden.

Der Markt bietet solche Öfen in verschiedenen Ausführungen  und Variationen an. Verziert mit Natursteinen, Keramik oder auch nur aus Metall.

Der Heizkamin lässt sich schnell aufheizen und schon in kurzer Zeit strahlt er wohlige Wärme aus.

 

Eine moderne Gattung von Heizkaminen sind die Pellet-Einzelöfen. Das Brennverfahren läuft bei diesen Öfen im automatischen, oder halbautomatischen Betrieb. Es ist lediglich die Einstellung der gewünschten Raumtemperatur nötig und die ausgeklügelte Technik regelt die Brennstoff und Luftzufuhr von selbst, auf das geforderte Maß.

Hier muss lediglich ein Vorratsbehälter mit Holzpellets nachgefüllt und im ein-zwei Wochentakt die Asche ausgeleert werden. Das war’s.

 

Zu welcher Art der Feuerstätte Sie sich entscheiden mögen, liegt bei Ihnen.

Bei ordnungsgemäßem Betrieb und der richtigen Wahl des Brennstoffs sind die modernen Anlagen umweltfreundlich und Heizkostensparend.

In jedem Fall, sollten Sie vor Anschaffung jedes Ofens, zuvor einen Fachmann und die zuständigen Bezirksschornsteinfeger um Rat fragen.

 

Einige weitere Informationen finden Sie auch, unter www.ratgeber-ofen.de, oder auf der Seite des HKI Industrieverband Haus-Heiz-und Küchentechnik e.V..